Papiercontainer bringen Ärger

erstellt am: 14.02.2012

Im Januar 2012 führte die Stadt Dresden eine “Blaue Tonne” für Altpapier und Pappe ein, die Hausbesitzer und Vermieter vor ihren Häusern aufstellen können. Eine schöne Idee – mit negativen Folgen. Denn seither verschwinden die herkömmlichen Altpapiercontainer aus dem Stadtbild, die verbliebenen jedoch werden überfüllt.

Allein in Plauen wurden fünf von acht Standorten entfernt. Das nicht mehr zu bewältigende Material sammelt sich – wie etwa in der Westendstraße – neben den Behältern und wird vom Wind in der Umgebung verteilt, verständlicherweise zum Ärger der Anwohner.

Das Problem diskutierte bereits der Ortsbeirat, welcher über diese Entwicklung ebenfalls nicht erfreut ist und hierzu bemerkt, dass neben Dresdner Bürgern auch Auswärtige die Sammelstellen nutzen.

Das zuständige “Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft” widerspricht dieser Problematik. Bei zwei Überprüfungen in der vergangenen Woche konnte keine Überfüllung festgestellt werden. Die Tonnen werden zweimal pro Woche geleert, dies würde ausreichen. Daher ist von dieser Seite keine Abhilfe zu erwarten. Für die Option einer Umstellung der noch vorhandenen Container seien viele Standorte zudem ungeeignet. Neue Papiertonnen sollen nicht aufgestellt werden.

Praktische Hilfe möchte die Ortsamtschefin Ina Brauner leisten und bietet verärgerten Anwohnern an, überfüllte Standorte an das Ortsamt zu melden. Dieses werde dann die Beschwerde an die Stadt weiterreichen, die wiederum das Problem beheben kann, notfalls eben auch außerhalb der regulären Entleerungszeiten.

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten

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