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Die Kultur, ein Gut mit gestalterischer Kraft!

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Die Absicht etwas gestalterisch zu kreieren, ist seit den Zeiten Kants ein Endzweck der Natur, dem der Mensch im gleichen Sinne folgt. Mitunter ist gerade deswegen der Erhalt des kulturellen Erbes eines Landes oder Volkes, die wichtigste Aufgabe der Bewohner. In einer engeren Definition kann somit davon ausgegangen werden, dass die Kultur Verhaltensweisen formte, die das Zusammenleben einer Gruppe von Menschen anhand ihrer Gewohnheiten einzuteilen versucht.

Neben dem Zeitgeist einer bestimmten Epoche, welcher ebenso über die Landesgrenzen hinaus durch Medien wie die Kunst, Wissenschaft oder die Religion weitergetragen werden kann, ist die Geisteskultur im selbigen Zusammenhang, das Ergebnis landwirtschaftlicher Bodenbewirtschaftung als auch die Pflege des geistigen Gutes in Form einer Sprache oder des wissenschaftlichen Fortschritts. In deutscher Sprache übersetzt bedeutet das aus dem Latein stammende Wort Kultur nichts anderes als bebauen oder pflegen, was im weitesten Sinne also Aktivität bedeutet. Der als kulturelle Evolution beziehungsweise Kulturevolution aus der Biologie bekannte Begriff einer Traditionsbildung durch Nachahmung und erlerntes Verhalten ist eng mit der Sprachentwicklung verbunden und ist im Unterschied zur genetischen Evolution das Ergebnis einer Erfahrung.
Die kulturellen Impressionen eines Landes oder einer Region sind somit die abblätternde Schönheit eines Erbes, welches die Zeit in den Händen hält.

Das vom Meer geprägte Dänemark!

Das vom Meer geprägte Dänemark ist ein Land voller Inseln, deren Anzahl 1419 beträgt. Die größte Insel Seeland sowie die sich an der Nordküste befindliche Insel Nordjütland bilden einen zerklüfteten Übergang von Mitteleuropa nach Skandinavien. In diesem Zusammenhang sind die Meeresstraßen jene Wege im Leben, welche die Dänen schon immer gegangen sind. Eine enge Freundschaft und verwandtschaftliche Beziehung der Dänen zu den Schweden ist durch die Einwanderung der Schonen, einem Volksstamm aus dem Süden Schwedens seit dem 6. Jahrhundert belegt, welche erfolgreich, die damals hier ansässigen germanischen Stämme verdrängen konnten. Ab dem 11. Jahrhundert wurden aufgrund weitreichender Handelsexpeditionen die Bewohner Dänemarks, Norwegens und Schwedens als Wikinger bezeichnet, die im selbigen Zusammenhang im mitteleuropäischen Frühmittelalter den Begriff der Wikingerzeit einführten.

Traditionsbewusst äußert sich die fröhliche Lebensweise der Dänen im Kunsthandwerk sowie bei Festen und Feierlichkeiten, welche auf den Märkten der Stadt gelebt und genossen werden. Einen großen Beitrag zu dieser Kulturfreude leisteten unter anderem Künstler und Denker wie Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard, die das Ästhetische und Mystische gleichsam zu verbinden suchten.

Die Westküste Dänemarks ist immer eine Reise wert!

Die landschaftliche Prägung des weithin flachen und hügelförmigen Landes prägte auch das Lebensgefühl der Bewohner, welche die sogenannte „hyggelige“ dänische Mentalität im Zusammenhang mit einem Sinn von Gemütlichkeit, dem Wohlbefinden sowie der Geborgenheit verbinden.

Als facettenreiches Kulturangebot bietet die Westküste Dänemarks mit der Landspitze Blåvands Huk den westlichsten Punkt des Landes, der mit dem Leuchtturm Blåvandshuk Fyr weit hinaus in die Nacht leuchtet. In gemütlichen Unterkünften, wie bei Ferienhäuser Blavand kann der naturliebende Besucher dieser Region nicht nur die Zugvögel auf dem Militär- und Naturschutzgebiet Kallesmærsk Hede beobachten, sondern erhält ebenso Einblicke in die Historie, die sich mit dem Atlantikwall mahnend aus dem Boden erhebt. Abgesehen davon ist die Westküste von weiten Sandstränden und Windsurfern geprägt, die mit dem Wind fernab des Festlands surfen.