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Beachvolleyball Platz wird wiederbelebt nach radioaktiven SuperGau!

Der Beachvolleyball Platz, der mit Hilfe der “Surf the City” Initiative und des “Mensch Plauen e.V.s” entstanden ist, musste letztes Jahr wieder abgebaut werden. Die Stadt stellte Radioaktivität fest, diese kam aus dem Untergrund der Nutzfläche an der Nöthnitzer Straße.
Der rote Schotter unter der dünnen Grasnarbe ist strahlende Schlacke aus einem Bergwerk, welche oft zum verfüllen von Untergründen oder auch Zwischendecken in den Häusern verwendet wurde.
Es wurde sofort reagiert und der Verein baute sein Equipment noch vor dem Winter ab. Die Stadt arrangierte die Abtragung der belasteten Flächen und entsorgte die radioaktiven Baustoffe.
Es wurde von der öffentlichen Stelle ein Bericht erstellt und dabei wurden natürlich auch die Strahlenwerte gemessen.
Die recht hohen Messwerte sind allerdings besorgniserregend.
Zum Glück gibt es in den Reihen der engagierten Bürger auch Wissenschaftler, die der Sache auf den Grund gehen können.
Frau Dr. Diana Pohl prüfte den Bericht und fragte in dieser Woche noch einmal genauer bei der Stadt nach, da sie hier eine wirkliche Gefährdung der Sportler und Kinder in der Vergangenheit durch hohe Strahlenbelastung sieht, sowie die Staubbelastung noch einmal genauer hinterfragt. (Hier geht es zum Bericht der radiologischen Erkundung).
Auf eine Stellungnahme wird aktuell noch gewartet.

In der Zwischenzeit geschah recht viel.
Der Platz wird saniert, Material wurde besorgt und es wurden alle Vorbereitungen für eine Wiederbelebung getroffen.

Herr Benjamin Mößner, Mitinitiator des Platzes, ruft nun die Bürger und Fan-Gemeinde des Sportplatzes zur Aktion auf.

“Hallo liebe Freunde des Beachvolleyballs oder des Beachvolleyballplätze
bauens,

Erfreulicherweise können wir den neuen Platz 100m nebenan, Richtung
Lehman-Zentrum
(dem schwarzen Würfel ohne Fenster alias Rechenzentrum) wieder aufbauen. Das Grünflächenamt übernimmt fast die ganzen Kosten – trotz allem bleibt es aber noch ein Bürgerprojekt.
Das heißt, es gibt wieder ein bisschen was zu tun, bevor Sandkuchen gebacken und Bälle gebaggert werden können.”

Ganz konkret geht es nämlich schon kommenden Montag, den 15.07.2019 los: Die Fläche wird eben gezogen (vom Radlader).

Anschließend können wir die Fläche weiter vorbereiten.
  – am Freitag, den 19.07.2019   ab 16:30 Uhr  und
  – am Samstag, den 20.07.2019 ab 10:00 Uhr
werden wir gemeinsam
  – die 4 Fundamentlöcher graben
  – 3 Seiten der Umrandung aufbauen (Kanthölzer werden in die Erde
getrieben, oben bündig wird ein Brett angeschraubt. Zusammen mit dem
übergeschlagenen Vlies bleibt der Sand an Ort und Stelle)

Je nach Motivation und Anzahl der motivierten Helfer könnte es sein,
dass wir Samstag nichts mehr zu tun haben – aber das wäre ja auch nicht
schlimm. Am besten also vorher nochmal kurz nachfragen.
Um das ganze grob koordinieren zu können (es ging alles am Ende recht
schnell…). Es wäre es super, wenn sich diejenigen melden würden, die:
  – Schaufel(n)
  – Spaten
  – Pickel
  – Schubkarren
  – Vorschlaghammer
  – sehr stabiles Eisenrohr, 1m lang, ca 5cm Durchmesser
(zum Vorhämmern für die Umrandungspfosten)
  – Lust haben 30m Kantholz, sägerau, ca 50mmx50mm, entweder nur zum
Platz zu bringen, oder aber daraus schon angespitzte Pfosten (~50 Stück)
abzusägen

(eine Rückmeldung ohne etwas von der Liste zu bringen, ist natürlich
auch schön 🙂 )

Voraussichtlich am Montag, den 22.07.2019 würden wir den Beton holen und die Pfostenhalterungen einbetonieren. Auch hier wäre es klasse, wenn ein paar Helfer dabei sind.
Da die ganzen Aktionen in den Ferien stattfinden, finden sich vielleicht viele Freiwillige.

Ein Dank noch an dieser Stelle an viele Initiatoren.
(Siegmar von eXper!ence, das Grünflächenamt, das Umweltamt, die
Südparkarchitektin, Maxi und die Mitglieder von Mensch Plauen, Basti vom Beachplatz u.s.w.)