Ärger über zugewucherte Allee in der Münchner Straße

erstellt am: 05.09.2011

Anwohner beschweren sich, dass der Weg nicht gepflegt wird. Das Amt widerspricht dem jedoch. Die Allee an der Münchner Straße wuchert zu. An einigen Stellen sogar über einen Meter auf den Weg. Anwohner ärgern sich darüber. Für die Stadt ist die Stelle jedoch kein Problem. Eigentlich ist die Allee zwischen den Fahrbahnen der Münchner Straße ein lauschiger Ort. Die hohen Bäume werfen Schatten. Fußgänger haben genug Platz. Bänke laden zum Verweilen ein. Eigentlich. Denn Anwohnern ist die Allee ein Dorn im Auge. „Der Weg wird einfach nicht gepflegt“, sagt Barbara Lichy. Sie wohnt an der Hübnerstraße und nutzt öfter den Fußweg. „Die Bordsteine sind überwachsen, der Weg wächst nach und nach zu“, sagt sie. Pflegetrupps der Stadt hat sie schon länger nicht beobachtet. Zudem fehlen an einigen Stellen die Papierkörbe. „Es ist furchtbar, dass man den schönen Weg so verkommen lässt“, sagt sie, „das ist richtig peinlich.“ Jörg Lange von der Stadt kann das nicht verstehen. „Der Rasen wird regelmäßig gemäht, die Papierkörbe geleert, Papier und Unrat entfernt und Laub gelesen, sagt er. Er verweist auf den Plan, den es für die Pflege von Grünflächen gibt. Demnach wird die Allee an der Münchner Straße im Auftrag des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft durch den stadteigenen Regiebetrieb gepflegt. Die Papierkorbleerung erfolgt durch die Stadtreinigung dreimal wöchentlich. Einmal in der Woche wird der Weg gekehrt. Einmal pro Jahr wird das Gras über dem Bordstein entfernt – allerdings nur im Rahmen der Kapazitäten, betont Jörg Lange. Barbara Lichy reicht das nicht. Gerade der Abschnitt zwischen Würzburger Straße und Bahnschleife ärgert sie. „Die von der Stadt sollen hierher kommen und selbst sehen, wie es hier aussieht“, sagt sie.  (Sächsische Zeitung vom 3.9.2011)

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