31.03. “Rheingold” Sonderfahrt

erstellt am: 16.03.2012

Der Rheingold unternimmt exklusiv am 31.03. 2012 eine zusätzliche Sonderzugfahrt in die Sächsische Schweiz durchs Elbtal mit der passenden E10 1239 im Rahmen des 4.Dresdner Dampfloktreffens.

 Geplant ist eine Pendelfahrt mit dem Nostalgie-Rheingold Express am 31.03. um 13.00 h ab Dresden Hbf – Bad Schandau, mit ca. 30 Minuten Aufenthalt in Bad Schandau und wieder zurück bis Dresden Hbf.
Preise:
a)  1. Klasse (nichtklimatisiert und klimatisiert) für insgesamt 96 Personen: 15,- €; Kinder 50 %
b) Salon-Speisewagen mit Plätzen an Tischen für insgesamt 62 Personen: 25,- €; Kinder 50 %
c) Panoramaabteil mit 22Plätzen an Tischen(u.a. 4 Einzelsitze an Tischchen) für 40,- €

I. Einleitung und Beschreibung des Zuges

Der geplante Zug besteht aus folgenden Wagen, die wir überwiegend aus Wagen des „Rheingold-Salonzuges“ aus den 20,-er, 60- er und 70-er Jahren.

1.    Die Geschichte des “Rheingold-Zuges“ im allgemeinen

Der “Rheingold” zählte zu den “großen” internationalen Fernzügen und wurde von weltgewandten Reisenden in einem Atemzug mit “Orient-Express”, “20th Century Limited”, “Blue Train” oder “Mistral” genannt. Am 15. Mai 1928 fuhr der „Zug der Züge“ zum ersten Mal von Hoek van Holland über Köln – Mannheim – Karlsruhe nach Basel SBB und war von Anfang an ein Inbegriff exlusiven Reisens.
Der außergewöhnliche Komfort, die Fahrt über die romantische Rheinstrecke (die übrigens extra für den Rheingold zwischen Köln und Koblenz neue Gleise erhielt…) und attraktive Direktverbindungen mit London (via Harwich), Amsterdam und den Ferienregionen der Schweiz machten den Zug auf Anhieb zum “Pflichtprogramm” von Europareisenden aus aller Welt – vor allem aber von US-Amerikanern.

In der Nazizeit wurde der Service eingestellt, um kurz nach dem Krieg mit aufgearbeitetem Wagenmaterial wieder aufgenommen zu werden. 1956 schaffte die Deutsche Bundesbahn die bisherige 1. Klasse ab, indem sie die reichlich vorhandenen Altwagen der 3. Klasse, darunter sogar solche, die bis 1928 viertklassig waren, ohne jede Veränderung zu Wagen der 2. Klasse „beförderte“ und aus ihrem etwas komfortableren Wagenmaterial die „neue“ 1. Klasse schuf.

Um dem „Rheingold“ seine bisherige Exklusivität zu bewahren, ließ die DB ihn fortan als rein erstklassigen Zug verkehren, ging sogar noch einen Schritt weiter, indem sie völlig neue Wagen bauen ließ: Aussichtswagen mit erhöhten, bequemen Sitzen, die durch eine über das Wagendach hinausragende Glaskuppel beste Aussichten auf die schöne Rheinlandschaft ermöglichten, sowie in anderen Zügen nicht zu findende Bar– und Speisewagen erfüllten jetzt wieder den schon 1928 erhobenen Anspruch des „Rheingold“, seinen Fahrgästen ein ganz besonderes Reisevergnügen zu bieten. Mit dem Neustart am 27.06.1962 blühte der Mythos dieses neuen Zuges mit einer blau-crèmefarbenen Lackierung und klimatisierten Wagen wieder auf und wurde abermals zum Publikumsmagneten und Flaggschiff der Deutschen Bundesbahn, bevor er dann in rot-crème umlackiert wurde und in das neu geschaffene europaweite TransEuropExpress-Zugsystem integriert wurde. Als besonderer Clou galt der Aussichtswagen “Dome Car” mit einer verglasten Kuppel.

Der zusammengestellte Rheingold-Express wurde in den Zustand der Erstindienststellung im Jahre 1962 zurückversetzt und wird als Nostalgiezug für die unterschiedlichsten Sonderzugfahrten verkehrssicher nach den Regeln des Eisenbahnbundesamtes bereitgehalten. Die äußerliche Farbgebung ist blau-crème.

2.    Zug-Konfiguration

1 „Rheingold“-Sitzwagen 1. Klasse mit 60 Plätzen in 10 Abteilen á 6 Plätzen sowie jeweils 1 Toilette an jedem Wagenende. Der Wagen ist nicht klimatisiert.

1 „Rheingold-Barwagen“. Dieser Wagen ist ein sogenannter Halb-Barwagen. Er ist eine Kombination aus Sitzwagen 1. Klasse mit 24 Plätzen in 4 Abteilen à 6 Plätzen (identisch mit  oben) und zusätzlich einem Bar-Abteil in der 2. Wagenhälfte. Das Bar-Abteil besteht aus 24 Plätzen an 4-er und 2-er Tischen und einer Bar für den Getränke-Service. Dieses Salon-Abteil kann auch als Speiseraum genutzt werden. Ebenso ist unter Wegfall von 6 oder 8 Plätzen der Einbau eines Pianos möglich, so dass der Wagen auch außerhalb der Essenszeiten als Pianobar genutzt werden kann. Hinzu kommt eine kleine Café-Küche.

1 Rheingold-Domecar mit 22 Plätzen in der Aussichtskanzel, 8 Plätzen im Bar-Abteil und 12 Plätzen in 2 Abteilen 1. Klasse à 6 Plätze. Von den 22 Plätzen in der Aussichtskanzel können 18 Plätze gut zum Essen benutzt werden. Die 8 Plätze im Barabteil sind ebenfalls an Tischen, so dass dort auch das Essen serviert werden kann. Die 12 Plätze in den Abteilen sind ebenfalls mit einem Tisch ausgestattet, so dass 8 Personen bequem essen können.

1 Rheingold-Salonspeisewagen aus dem Jahr 1928. Dieser Wagen verfügt über 30 komfortable Sitze an Tischen und eine ausgestattete Küche. 1 Rheingold-Salonspeisewagen aus dem Jahr 1928. Dieser Wagen verfügt über 30 komfortable Sitze an Tischen und eine ausgestattete Küche.

1 Küchenwagen mit einer komplett eingerichteten Küche, Vorratsbereich sowie einem Generator für eine zusätzliche Energie-Versorgung des Zuges.

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Mensch-Plauen wünscht gute Fahrt!

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